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Lieber, ruhiger und verspielter Bryan, er ist vorsichtig und zurückhaltend, mit Potential zu mehr – 16727 Oberkrämer, nahe Berlin

Bryan

 

Bryan lebte als Streuner an einer Futterstelle. Durch eine Infektion drohte er zu erblinden und mußte eingefangen werden.
Bryan ist ca. 6 Jahre alt, kastriert, gechipt, geimpft, Fiv/Felv negativ getestet.

Sein rechtes Auge ist durch die Infektion komplett blind, sein linkes Auge hat einen blinden Fleck in der Mitte. Die Infektion ist gestoppt, eine Verschlimmerung findet nicht mehr statt, das erblindete Auge kann so bleiben, muß nicht entfernt werden.
Wieviel er noch sehen kann ist schwer zu sagen. Er kommt auch in unbekannter Umgebung gut klar, findet sich sofort zu recht und reagiert auch auf sich vor ihm bewegende Dinge – ein bißchen kann er also auf jeden Fall noch sehen.

Er ist entsprechend seiner bisherigen Erfahrungen sehr vorsichtig und zurückhaltend, versucht nicht aufzufallen, hält sich gern im Hintergrund. Doch er beobachtet viel, merkt sich die Dinge und step by step kommt er dann aus sich heraus.
Er begrüßt mich jetzt und nimmt mir Leckerlies aus der Hand. Ein Streicheln mit einem Wedel an der Wange findet er gar nicht schlecht, da ist Potential. Ich denke mit viel Zeit und Geduld ist da durchaus noch mehr drin.

Er ist auf jeden Fall mittlerweile an den Menschen interessiert, auch wenn sie ihm manchmal noch Angst machen. Trotzdem darf man nichts erwarten, deshalb wird er bewußt nur als reine „Mitlaufkatze“ vermittelt.

Anderen Katzen gegenüber ist er sehr interessiert, sucht aktiv den Kontakt. Sein Problem ist das „Starren“ – da er ja so schlecht sieht starrt er um überhaupt etwas zu sehen. Das empfinden andere Katzen oft als unhöflich und sind dadurch entweder verunsichert oder fühlen sich angegriffen. Ein Katzenkumpel sollte somit da relaxed mit umgehen können.

Ansonsten ist er recht verspielt, kickt gerne Bällchen und schleppt seine Stinkemäuschen durch die Gegend, ist aber kein Aufdreher, sondern eher ein lieber, ruhiger Charakter.

Freigang darf er wegen seiner Blindheit natürlich nicht mehr haben, aber er hat derzeit einen Balkon zur Verfügung, den er auch gern mal nutzt – vor allem in der Dämmerung ist er gern draußen zu finden. Ein Balkon sollte somit vorhanden sein.

Wo darf der arme Kerl nun sein Glück finden?

Für wen darf er etwas Besonderes sein?

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Kontakt:

Miriam Potulski

illinga@AOL.com

Telefon: 01744501821