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Roso wurde in sehr schlechten Zustand gefunden, abgemagert und dehydriert, von Menschen ver- und gejagt – 75387 Neubulach

 

Vermittlung bundesweit

Roso

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Steckbrief   Roso
 Geboren:  15.04.2019
 Geschlecht:  männlich
 Rasse:  EKH
 Kastriert:  ja
 Geimpft:  Tollwut und Mehrfachimpfung
 Gechippt:  ja
 Katzenaids (FIV):  negativ
 Leukose (FeLV):  negativ
 Katzenverträglich:  ja
 Hundeverträglich:  denkbar
 Kinder:  denkbar
 Handicap:  nein
 Freigang:  ja         
 Aufenthaltsort 75387 Neubulach

 

Rosos Kindheit hinter Gitterstäben soll ein Ende haben

Rosi wurde im August 2019  in keinem guten Zustand von unserer Kollegin gefunden: abgemagert und dehydriert wurde sie im Rifugio aufgenommen. Aufgrund der sehr langen Unterversorgung und des ewigen Kampfes ums Überleben war Rosi ein Häufchen Elend, das über mehrere Monate intensiv gepflegt werden musste. Zudem war das Vertrauen in die Menschen erschüttert; zu viele von ihnen hatten sie verjagt und weggeschaut, wenn sie sich mit quälendem Hunger und brennendem Durst vor irgendeiner Haustür eingefunden hatte…

Im Rifugio medizinisch versorgt entpuppte sich Rosi als Roso. Im Quarantänekäfig saß Roso zusammen mit Tigratino und Nele auf 8qm und bildete unsere Dreier-Tigerchen-Gruppe. Sie saßen tagein tagaus in diesem Käfig und hofften so sehr, dass sich jemand für sie interessierte. Doch dies klappte trotz mehrerer Aufrufe nicht; Tigerchen zu sein bedeutet leider oft, in der Masse der optisch auffälligeren Katzen unterzugehen…

Die Drei hatten sich leider Anfang des Jahres mit Giardien angesteckt und so zogen sie ins Ambulatorio um. Aus dem 8 qm Quarantänekäfig bezog jeder für sich eine 2qm Krankenbox. Uns brach fast das Herz- wir hatten den Dreien doch so sehr gewünscht, dass sie in den Katzenpark umgesetzt werden sollten, wo sie in der Sonne liegen und das Gras unter ihren Pfötchen spüren konnten.

Es war eine ca. 3 monatige Behandlung notwendig, in der unsere Tigerchen 24 Stunden, 7 Tage die Woche und 31 Tage im Monat in ihren Krankenboxen saßen. Man kann sich nicht vorstellen, was das für einen Jungkater bedeutet, dieses endlose Warten auf ein paar Minuten Versorgung am Tag mit Futter, Wasser und Medikamenten. Es ist einfach unvorstellbar traurig, dass Roso bisher noch nie in seinem Leben mehr als 8 qm zur Verfügung hatte und noch nie Gras unter seinen Pfötchen gespürt hat.

Diese unfassbare Tristess legte sich auf Rosos Immunsystem. Sein nunmehr dritter Test auf Giardien ist zwar negativ ausgefallen, aber er hat derzeit eine schlimme Ohrenentzündung. Das bedeutet wieder, dass er nicht aus dem Ambulatorio in die Sonne kommt und Bekanntschaft mit dem grünen Gras machen kann. Unsere Kollegen berichten zudem, dass sie den Eindruck haben, dass sich der Kater aufgibt. Dem Menschen aufgrund seiner Vorgeschichte ohnehin skeptisch gegenüber eingestellt, brachte die lange Zeit im Ambulatorio auch auf diesem Gebiet noch keine großartigen Fortschritte.

Er braucht dringend Ihre Hilfe; wir müssen ihn davor bewahren, dass er im wahrsten Sinne des Wortes eingeht. Wo ist die versierte und katzenerfahrene Pflegestelle, die sich seiner annimmt, ihn gesund pflegt und ihm zeigt, dass man Menschen auch vertrauen kann. Bitte helfen Sie uns, Rosos Kindheit hinter Gitterstäben zu beenden.

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Update vom 30.07.2020:

Roso befindet sich seit 29.07.2020 auf Pflegestelle in 75387 Neubulach

 

Wir vermitteln bundesweit.

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Kontakt:

RespekTiere
Telefon: 01637381738
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